Zeckensaison in Deutschland — wann ist das Risiko am höchsten?

TickSpot Ratgeber · August 2026

Kurz gesagt: Zecken werden aktiv, sobald die Temperaturen dauerhaft über etwa 7 bis 8 Grad liegen — je nach Witterung ist das schon im Februar oder März der Fall und reicht bis in den Oktober oder November hinein. Zwei Aktivitätsgipfel gibt es meist im späten Frühjahr und im Frühherbst; bei milden Wintern können Zecken mittlerweile ganzjährig aktiv sein.

Der grobe Jahresverlauf

Warum sich die Saison verlängert

Zecken orientieren sich an der Temperatur, nicht am Kalenderdatum. Mildere, kürzere Winter bedeuten für sie mehr aktive Tage im Jahr — ein Trend, der die klassische Vorstellung „Zecken nur von April bis Oktober" in den letzten Jahren zunehmend infrage stellt. Praktisch bedeutet das: Auch an einem ungewöhnlich milden Wintertag lohnt sich nach einem Waldspaziergang ein kurzer Check.

Was das für deinen Zecken-Check bedeutet

Regionale Risikogebiete für bestimmte durch Zecken übertragbare Erkrankungen ändern sich von Jahr zu Jahr und werden von Gesundheitsbehörden wie dem Robert Koch-Institut aktuell gehalten — bei Unsicherheit lohnt ein Blick auf die jeweils aktuellen offiziellen Karten oder ein Gespräch in der Arztpraxis.

Egal welche Jahreszeit: TickSpot ist immer griffbereit — kostenlos im Browser, auch offline installierbar.

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Hinweis: Dieser Artikel bietet allgemeine, saisonale Orientierung und ersetzt keine aktuellen offiziellen Risikogebiets-Angaben oder medizinische Beratung.